Sinfonie in Bildern

Tobias Melle ist als Cellist und Fotograf ein Grenzgänger zwischen den musikalischen und visuellen Welten. Er stellte 1994 seine erste "Sinfonie in Bildern" vor, ein audiovisuelles Projekt, das die künstlerischen Ausdrucksformen Fotografie und Musik zusammenführt.  

In den folgenden Jahren setzte er Dvoraks Sinfonie "Aus der Neuen Welt", Mendelssohns "Schottische" und Vivaldis "Vier Jahreszeiten" fotografisch um und führte sie mit verschiedenen Orchestern mit überwältigendem Erfolg auf.

"Harmonische Verbindung von Bildkunst mit Tonkunst" (Abendzeitung)

"Effektvolles Wagnis ... eine sich ergänzende Welt des Erlebens"
(Schwarzwälder Bote")

"Multimedia einmal anders ... bezwingend war die bekenntnishafte Dichte"
(Münchner Merkur)

eine alpensinfonie in bildern

Richard Strauss schuf 1914 mit der "Alpensinfonie" ein monumentales Werk der Programmmusik an der Schwelle zur Moderne, das mit 22 Untertiteln die verschiedenen Stufen einer Bergwanderung nachzeichnet. Eine solche Vielfalt des Naturerlebens übersetzt Richard Strauss in eine ebenso große Vielfalt orchestraler Farben: er schreibt einen außergewöhnlich umfangreichen Instrumentalapparat mit einer Mindestbesetzung von 125 Musikern vor - selbst naturalistische Geräuscheffekte wie Glockenspiel, Herdengeläute, TamTam, Wind- und Donnermaschine werden verlangt.
Nach den großen Erfolgen seiner "Sinfonien in Bildern" nimmt Tobias Melle nun die Visualisierung dieses großen sinfonischen Werkes in Angriff. Er hat - mit der Partitur im Rucksack - auf der Suche nach Motiven die Bergwelt der Berchtesgadener Alpen durchwandert, um schließlich im Zusammenspiel von Musik und Bild einen assoziativen Beziehungszauber entstehen zu lassen, in dem die wechselseitige Wahrnehmung beider Medien mehr ist als die Summe der Einzeleindrücke.

Die alpensinfonie in bildern steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Richard-Strauss-Gesellschaft, Herrn Prof. Wolfgang Sawallisch, ehemaliger GMD der Bayerischen Staatsoper.