Das Bruckner Akademie Orchester

Dirigent: Jordi Mora

Im 1992 gegründeten Bruckner Akademie Orchester treffen sich jährlich an Ostern Instrumentalisten verschiedensten Alters hauptsächlich aus München, aber auch aus dem In- und Ausland (Holland, Spanien, Italien, Argentinien, USA), um unter der Leitung von Jordi Mora Bruckners (und andere große) Orchesterwerke zu erarbeiten und bei Konzerten in und um München öffentlich vorzutragen.

  Das Bruckner Akademie Orchester zeichnet sich durch die lebendige Art der methodischen Orchesterarbeit aus und durch die ungebremste Freude am Musizieren. Der selbstverständlich hohe Anspruch der Programme und die hervorragende Resonanz haben dieses aus Musikstudenten und Berufsmusikern bestehende Orchester längst vom Amateur-Niveau abgehoben. Geblieben sind der Enthusiasmus und die Experimentierlust, die das Bruckner Akademie Orchester für Musiker und Zuhörer gleichermaßen attraktiv machen.

Im Jahr 2000 wurde das "Sinfonieorchester der Osterakademie München" in das "Bruckner Akademie Orchester" umbenannt. Der Name "Bruckner Akademie Orchester" entspricht der Zielsetzung des Orchesters, vor allem das sinfonische Schaffen Bruckners regelmäßig einzustudieren und aufzuführen. So wurden bisher nicht nur Bruckners Sinfonien gespielt, sondern auch Werke von Tschaikowsky, Franck, Sibelius, Schostakowitsch, Wagner, Strauss, Dvorak, Mozart, Brahms und Schumann.

Der Erfolg der Osterakademie hat außerdem dazu geführt, dass seit 1999 regelmäßig ein weiteres Treffen im Herbst stattfindet, das den Namen "Münchner Interpretationstage" trägt. Als Ergänzung zur Osterakademie werden während dieser Arbeitstage sowohl kleinere Orchesterwerke erarbeitet, als auch ein Interpretationskurs für Kammermusikgruppen und Solisten angeboten.

"...Hervorragend, wie die Musiker unter der souveränen Leitung des scheinbar unerschütterlichen Jordi Mora Brahms´ Farbenpracht entfalten. Eine überzeugende Klanggestaltung, die auch bei Tschaikowskys fünfter Symphonie in e-moll op. 64 gelingt."
Andreas Pernpeintner, SZ, 19.04.2007

„...ein ergreifend schönes, ein herrliches Konzert... Dieses im Wesentlichen aus Moras bahnbrechender Arbeit mit dem Münchner Jugendorchester hervorgegangene Großensemble, immer noch auffallend jung und mit Profis, Studenten und ausgezeichneten Laien besetzt, hat sich zu einem hervorragenden Klangkörper entwickelt.“
Adolf Karl Gottwald, SZ, 01.04.2008