Bruno Hetzendorfer
LICHT WIRD ALLES WAS ICH FASSE
eine dithyrambische Nietzsche-Performance
von und mit Bruno Hetzendorfer

Idee, Dramaturgie, Musik: Bruno Hetzendorfer
Bühnengestaltung, visuelles Konzept: Adelheid Weinhöppel
Videodesign und Animation: Ed Water

 

...10.Januar 1889: Friedrich Nietzsche ist in Turin zusammengebrochen.
Sein Freund Franz Overbeck findet ihn in einem winzigen Zimmer, völlig verwahrlost, in der Sofaecke kauernd. Am Bahnhof von Turin kommt es zu turbulenten Szenen, doch später im Zug nach Basel ist Nietzsche seltsam ruhig. Als sie durch den Gotthardtunnel fahren, singt der Kranke ein Lied, ein Gondellied von berückender Schönheit...
Das ist der Beginn unserer Reise mit Nietzsche, seinen Visionen, Gesichten, tausenderlei Stimmen und Bildern, durch die Nacht des Tunnels einem Licht-Abgrund entgegen. Hier wird die siebente Einsamkeit süß und leicht, die Klage der Ariadne verglüht in der smaragdenen Umarmung des Dionysos:
„...silbern, leicht, ein Fisch
schwimmt nun mein Nachen hinaus.“

Nietzsches Lyrik, die in den freien Rhythmen der Dionysosdithyramben gipfelt, wird in einen Klangraum gestellt, der von der gebundenen Liedform hin zur elektronischen Collage den poetischen Prozess mitvollzieht und durch C. Monteverdis „Lamento d´Arianna“ kontrapunktiert wird.



Triffst du Schubert unterwegs - eine westöstliche Winterreise
Performance von und mit Bruno Hetzendorfer
Visuelle Gestaltung: Adelheid Weinhöppel

Der Sänger und Schauspieler Bruno Hetzendorfer kombiniert in dieser Performance 10 Lieder aus der Winterreise mit 10 Gedichten
aus der altchinesischen Zen Geschichte “Der Ochs und sein Hirte“. Zwei Wege – diametral entgegengesetzt – und doch sich kreuzend und spiegelnd. Zen Klänge verschmelzen mit Motiven aus Schuberts Komposition arrangiert für E-Gitarre, Flöte und Bass und öffnen den Raum für eine neue metaphysische Reise. Formale Konventionen werden aufgebrochen im Sinne der Zen-Kalligraphie: OFFENE WEITE – NICHTS HEILIGES

mehr unter www.hetzendorfer.de